PRESSE

LGS-Geschäftsführer Thomas Hehl (links) und Dr. Thomas Schwaiger, INKB-Vorstand vor dem neuen Müllfahrzeug ©INKB/Kraus

Müllfahrzeuge im Landesgartenschau-Design auf dem Landesgartenschaugelände ©INKB/Kraus

Pressemitteilung

03.09.2019

Saubere Sache – Müllfahrzeuge im Landesgartenschau-Design

Die Landesgartenschau Ingolstadt wird im Ingolstädter Stadtbild immer präsenter. Nach Liegestühlen und Bussen im Landesgartenschau-Design sind nun auch zwei Müllfahrzeuge der Ingolstädter Kommunalbetriebe (INKB) als mobile Botschafter in Ingolstadt unterwegs.

Die beiden neuen Müllsammelfahrzeuge stellte Dr. Thomas Schwaiger, Vorstand der INKB, Gartenschau-Geschäftsführer Thomas Hehl auf dem Gelände der Landesgartenschau Ingolstadt 2020 vor.

Von den orangefarbenen Fahrzeugen lächelt ein fröhliches Mädchen. In der Hand hält es einen bunten Blumenstrauß. Der Schriftzug „NEUES GRÜN FÜR INGOLSTADT“ weist darauf hin, dass aus dem neuen Gartenschaugelände nach dem Ende der Veranstaltung ein öffentlicher Park wird. Dieser bietet den Bürgern dann mit seinen rund 51.000 Quadratmetern Blumenwiesen, 23.500 Quadratmetern Rasenfläche für Sport und Spiel, einem Landschaftssee, einer Streuobstwiese und einem großen Wasserspielplatz Naherholung vor der Haustür.

Eingesetzt werden die Müllfahrzeuge im Landesgartenschau-Design täglich auf den Touren der Nord-Süd-Achse zwischen Zuchering und Etting, sowie in Mailing, im Westen Ingolstadts, im Gewerbegebiet Manchinger Straße und in der Münchener Straße.

Die Landesgartenschau startet am 24. April 2020 und bietet bis zum 4. Oktober an 164 Tagen ein spannungsvolles und abwechslungsreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm. Das Ereignis verspricht einen ganz besonderen Ingolstädter Sommer 2020.

Übergabe nachhaltiges Kunstwerk Landesgartenschau Ingolstadt 2020 ©Stefan Eberl

Eva Linder, Geschäftsführerin Landesgartenschau Ingolstadt 2020 nahm das nachhaltige Kunstwerk aus Holz und Kronkorken von den Kindern des des freiRaums der bürgerhilfe Kita GmbH (Stadtranderholung) entgegen ©Stefan Eberl

Pressemitteilung

26.08.2019

Upcycling-Kunstwerk für die Landesgartenschau Ingolstadt 2020

Seit mehr als 2 Jahren ist das straßenAtelier der bürgerhilfe ingolstadt Kooperationspartner von IN-City Ingolstadt.

Im Rahmen der Vorbereitungen für den Stadturlaub, entstand die Idee ein gemeinsames, bleibendes, nachhaltiges Kunstwerk mit vielen Beteiligten zu erstellen. Nach der Frage, was man gestalten könnte, lag es nahe die Landesgartenschau Ingolstadt 2020 mit ins Boot zu nehmen. Denn das Thema „Nachhaltigkeit“  zieht sich wie ein roter Faden durch die  Ausstellungsbeiträge der Landesgartenschau Ingolstadt 2020.

Im Laufe der Stadturlaubswoche, konnten alle Besucher vor Ort das Landesgartenschau-Logo aus Holz mit Kronkorken bestücken und somit ein Gemeinschaftswerk erschaffen. Zur Fertigstellung des Logos besuchten auch die freiRaum und kinderHaus Kinder der bürgerhilfe ingolstadt den Stadturlaub.

Anschließend wurde das Logo noch in den Farben der Landesgartenschau bemalt.

Am 23.08.2019 übergeben die Kinder des freiRaums der bürgerhilfe Kita GmbH (Stadtranderholung) stolz ihr Kunstwerk an Eva Linder, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Ingolstadt.

Das Upcycling- Werk wird im Bereich der Jungen Gartenschau einen Platz finden und kann dort ab April 2020 entdeckt werden.

LandschaftseeLandesgartenschauIngolstadt2020_kEva Linder, Geschäftsführerin Landesgartenschau Ingolstadt 2020,Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel und Thomas Hehl, Geschäftsführer Landesgartenschau Ingolstadt 2020 am Landschaftssee der Landesgartenschau Ingolstadt

Pressemitteilung

26.07.2019

Bei einem Besuch auf der Baustelle der Landesgartenschau Ingolstadt machte sich  Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel ein Bild vom Stand der Wasserfüllung des Landschaftssees, dessen Befüllung vor gut einer Woche startete. Der Wasserzufluss kann mittels einer App auf einem Tablet gesteuert werden. Aus einem Brunnen im südlichen Geländeteil, der eigens für die Landesgartenschau gegraben wurde, fließen derzeit circa 480 Liter Brunnenwasser pro Minute in den See, der bisher nur mit Regenwasser gefüllt war.

„Wasser erzeugt eine besondere Atmosphäre und ist für mich ein wesentliches Element der Parkgestaltung. Mir war es wichtig, dass die Landesgartenschau einen See und auch einen Wasserspielplatz für die Kinder bekommt. Es ist schön zu sehen, wie es nun Formen annimmt. Auf das Erlebnis Wasser können sich die Menschen freuen, nicht nur während der Landesgartenschau, sondern auch im Anschluss, wenn hier ein dauerhafter Bürgerpark entsteht“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel.

„Die Flutung des Landschaftssees ist für uns ein wichtiger Meilenstein. Der See wird sowohl während der Landesgartenschau als auch danach einer der Hauptanziehungspunkte sein. Er verspricht ab dem nächsten Jahr Abkühlung und Entspannung. Da braucht‘s dann nur noch einen ordentlichen Sommer 2020“, ergänzt Eva Linder, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Ingolstadt 2020.

Vollständig gefüllt wird der Landschaftssee innerhalb der nächsten vier Wochen sein. Damit ist er nach gut 1,8 Jahren Bauzeit komplett fertig gestellt; Baubeginn war im Oktober 2017.

Insgesamt hat der See ein Fassungsvermögen von 9.000 Kubikmetern und eine Größe von 5500 m2. An seiner tiefsten Stelle misst er 3,30 m.

Seine kristalline Form ist Teil des Konzepts der Landschaftsarchitekten Därr aus Halle an der Saale. Sie verdeutlicht, ebenso wie die großen Pflanzkristalle auf der Parkterrasse, an die der See angrenzt, das Spannungsfeld zwischen Industrie und Gewerbe, in dem das Gartenschaugelände liegt.

Parallel zur Füllung des Sees werden im östlichen Bereich des Sees, auf zwei, später  unter Wasser liegenden, 700 m2 großen Terrassen rund 1700 Wasserpflanzen und 300 Schwimmblattpflanzen, wie Seerosen, gepflanzt. Diese sind Teil des vollbiologischen Wasserreinigungssystems, das zukünftig den gesamten See ohne den Einsatz von chemischen Mitteln reinigt. Über sognannte Skimmer, Vorrichtungen, die das Oberflächenwasser absaugen, wird das Seewasser abgezogen und in Kiesfilter geleitet. Bereits in den Sieben der Skimmer, werden grobe Verunreinigungen wie Laub, Blütenstaub etc. zurückgehalten. In den Kiesfiltern werden im Wasser enthaltene Nährstoffe, wie Phosphate, gebunden, wodurch die Gefahr von Algenwachstum stark reduziert wird. Die im Filter gebundenen Nährstoffe stehen dem Wachstum der Wasserpflanzen zur Verfügung und können dem Ökosystem sehr einfach entzogen werden.

Ab 24. April 2020 lädt der See mit seinen breiten Sitzstufen zum Entspannen, Verweilen und zum Abkühlen der Füße ein. Baden wird nicht erlaubt sein.

Während der Landesgartenschau wird der Kiosk am Wasserspielplatz die Besucher mit einer Brotzeit oder einem Eis versorgen.

Wer dem See schon vorher einen Besuch abstatten möchte, ist herzlichen zum großen Baustellenfest am 22. September 2019 ab 10 Uhr eingeladen. An diesem Tag können zudem erstmals Gutscheine für Dauerkarten erworben werden. Der reguläre Kartenvorverkauf beginnt einen Tag später.

RADHAUS-Landesgartenschau Ingolstadt Fahrradübergabe

Landesgartenschau mobil mit den Fahrrädern des RADHAUS Ingolstadt©Landesgartenschau Ingolstadt

Reischl RADHAUS Hehl Landesgartenschau Ingolstadt Kooperationsvertrag

Fritz Reischl, Geschäftsführer der RADHAUS GmbH Ingolstadt überreichte Thomas Hehl, Geschäftsführer der Landesgartenschau Ingolstadt den unterzeichneten Kooperationsvertrag

Pressemitteilung

25.07.2019

Umweltfreundlich mobil – RADHAUS Ingolstadt ist Mobilitätspartner der Landesgartenschau Ingolstadt

Landesgartenschau Ingolstadt erhält Dienstfahrräder

Stets mit Helm und absolut umweltfreundlich ist die Landesgartenschau ab heute mit ihren Dienstfahrrändern im Stadtgebiet Ingolstadt unterwegs.

Fritz Reischl, Geschäftsführer der RADHAUS GmbH Ingolstadt überreichte Thomas Hehl, Geschäftsführer der Landesgartenschau Ingolstadt den unterzeichneten Kooperationsvertrag. Mit der Unterzeichnung wurden auch gleich die Dienstfahrräder, drei normale und ein Elektro-Lastenfahrrad  an die Landesgartenschau übergeben.

Im nächsten Jahr, wird das RADHAUS zudem den Fahrradparkplatz der Landesgartenschau, der am Haupteingang im Osten des Geländes liegt, mit Fahrradständern ausstatten.

Doppelelement Piussteg (50 Tonnen, 15 Meter) hängt an zwei Autorkränen  ©Schalles

Doppelelement Piussteg (50 Tonnen, 15 Meter) schwebt über der Hans-Stuck-Strasse ©Schalles

Doppelelement Piussteg (50 Tonnen, 15 Meter) fertig eingesetzt auf den Stützen  ©Schalles

Luftbild mit Piussteg über der Hans-Stuck-Strasse ©Schalles

Pressemitteilung

20.07.2019

Der Bau des Piusstegs ist am Samstag durch das Einheben der Brückenteile über der Hans-Stuck-Straße einen großen Schritt vorangekommen. Im nächsten Jahr gelangen die Besucher der Landesgartenschau dann über den Piussteg schnell und gefahrlos vom Haupteingang vor der GVZ Halle T auf die Landesgartenschau, ohne die Hans-Stuck-Straße kreuzen zu müssen.

Zwei Autokräne bugsierten das 50 Tonnen schwere und 15 Meter lange Doppelelement präzise auf die beidseits der Straße errichteten Stützen. Als nächster Schritt kann nun der Lückenschluss zum östlichen Widerlager in Richtung Piusviertel erfolgen. Der Anschluss zum Piusviertel wird ab Spätherbst bis zum Frühjahr 2020 fertiggestellt. Insgesamt besteht der Piussteg aus 10 Stahlelementen, die nun untereinander und mit ihren Stützen versschweißt werden. Der 150 Meter lange und 4,30 Meter breite Steg, wird auf neun filigranen, nur 20 cm breiten, fächerförmigen Stahlstützen ruhen. Durch ein Seilnetzgeländer und eine Beleuchtung, die im Handlauf verbaut ist, gibt es auf dem Steg kaum Elemente, welche die Sicht versperren. Dadurch soll ein Gefühl des „Schwebens“ erzeugt werden. An seiner höchsten Stelle ist der Steg 5,50 Meter hoch und ermöglicht so einen herrlichen Weitblick über das Gartenschaugelände. Ein effektreiches Beleuchtungskonzept, das in den Stützenköpfen verbaut wird, illuminiert den Piussteg bei Nacht.

Nach dem Ende der Landesgartenschau wir der Piussteg, ebenso wie die rund 6 km Rad- und Fußwege innerhalb des Landesgartenschaugeländes, Teil des derzeit entstehenden Ingolstädter Radschnellwegnetzes.

Landesgartenschau Ingolstadt Busse Airport Express INVG ©Bernd Betz

v.l.n.r. Thomas Hehl und Eva Linder, Geschäftsführer der Landesgartenschau Ingolstadt 2020, Dr. Christian Lösel, Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt, Dr. Robert Frank, Geschäftsführer der Ingolstädter Verkehrsgesellschaft mbH vor einem Stadtbus der Stadt Ingolstadt und einem Airport-Express im Landesgartenschau Ingolstadt-Design

Pressemitteilung

09.07.2019

Gemeinsam mit Dr. Robert Frank, Geschäftsführer, und Hans-Jürgen Binner, Geschäftsstellenleiter der Ingolstädter Verkehrsgesellschaft mbH, stellen die beiden Geschäftsführer der Landesgartenschau Ingolstadt 2020 GmbH, Eva Linder und Thomas Hehl, heute auf dem Rathausplatz farbenfrohe Busse im unverkennbaren Gartenschau-Design vor.

Die Landesgartenschau startet am 24. April 2020 und bietet bis zum 4. Oktober an 164 Tagen ein spannungsvolles und abwechslungsreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm. Das Ereignis verspricht einen ganz besonderen Ingolstädter Sommer 2020.

Dr. Frank begrüßt die Kooperation: „Der ÖPNV steht für nachhaltige Mobilität und ist daher ein idealer Partner der Landesgartenschau 2020 – wir wollen auch viele Fahrgäste als Besucher zur Landesgartenschau bringen.“

Ab sofort wird ein INVG-Linienbus durch das gesamte Ingolstädter Verkehrsgebiet fahren. Das fröhlich lächelnde Mädchen mit Blumenkranz, das auf dem Gelenkbus abgebildet ist, und die frischen Farben Orange und Türkis machen „Lust auf Sommer zwanzig zwanzig“.

Weitere Busse weisen auch überregional auf die Landesgartenschau hin. Ein komplett im LGS-Design gehaltener Ingolstädter Airport-Express sowie zwei weitere Airport-Express-Busse mit Heckenflächenbeklebung laden Reisende auf der Autobahn bereits jetzt zu einem Besuch des regionalen Sommerhighlights im kommenden Jahr ein. Der Airport-Express ist an 365 Tagen im Stundentakt zwischen Ingolstadt und dem Flughafen München unterwegs.

Gestaltet wurde der Bus von A. MITTEL DESIGN aus Monheim, beklebt von HAMM Werbung GmbH & Co. KG aus Neuburg.

Luftbild mit Markierung der Bereiche der ökologischen Landwirtschaft ©Schalles

Roggenfeld ©LfL

Pressemitteilung

25.06.2019

Auf dem Landesgartenschaugelände, das vorher eine innerstädtische Ackerfläche war, haben die Besucher zwischen 24. April und 4. Oktober nächsten Jahres die Möglichkeit Landwirtschaft kennenzulernen. Ein Ausstellungsbeitrag stellt die konventionelle Landwirtschaft vor, der andere zeigt  den ökologischen Landbau. Erstmals ist damit dieses Thema in größerem Umfang auf einer Landesgartenschau in Bayern vertreten. Im Süden des Landesgartenschaugeländes können die Besucher auf rund einem Hektar in die Vielfalt der Kulturarten des Ökolandbaus in Bayern eintauchen.

„Mit dem Thema Ökologischer Landbau schafft die Landesgartenschau Ingolstadt 2020 einen besonderen Bezug zwischen der Landwirtschaft und den gesellschaftlichen Bedürfnissen nach mehr Biodiversität, Gewässer- und Bodenschutz. Wir freuen uns sehr, dass die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) gemeinsam dieses wichtige Thema bearbeitet haben und während unserer 164- tägigen Veranstaltung für eine breite Öffentlichkeit erlebbar machen“, erklärt Eva Linder, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Ingolstadt 2020.

Dr. Klaus Wiesinger vom Institut für Ökologischen Landbau der LfL ergänzt: "Zusammen mit dem jungen Ingolstädter Biobauern und Weihenstephaner Agrarstudenten Christian Froschmeir, der die Ansaaten, Pflege und die Informationstafeln vor Ort übernommen hat, möchten wir zeigen, wie vielfältig und innovativ ökologischer Pflanzenbau ist. Die Integration von Naturschutzmaßnahmen in der Landwirtschaft ist nicht nur gut für die Pflanzen- und Tierwelt, sondern macht auch unsere Kulturlandschaft vielfältiger, schöner und lebenswerter.“

Auf rund 50 Demonstrationsparzellen wachsen viele unterschiedlichen Nahrungs-, Futter-und Gewürzpflanzen, vom Inkarnat-Klee über Winter-Emmer und Weiße Lupine bis zur Esparsette. Auf einer zweiten Fläche wird eine typische Fruchtfolge mit sieben verschiedenen Kulturarten gezeigt. Hier sieht man nebeneinander was sonst in acht Jahren hintereinander auf dem Acker wächst. Neben der Vielfalt und Schönheit unserer Kulturpflanzen wird gezeigt, wie blütenreiche Säume und Ackerwildkräuter zum ökologischen Ackerbau dazugehören. Sie sind Lebensraum, Nektar- und Pollenquelle, Kräuter- und Körnernahrung für eine vielfältige Tierwelt, von Insekten über Feldvögel bis hin zum Feldhasen und den Fledermäusen.

Ökologischer Landbau und Innovation sind keine Gegensätze, das zeigen die Demoparzellen mit innovativen Pflanzenbausystemen. Kleereiche Untersaaten, Mischkulturen aus Getreide und Leguminosen und Agroforstsysteme, kombiniert mit blühenden heimischen Waldarten, geben einen Einblick wie vielfältig und modern ökologischer Pflanzenbau ist.

Während des gesamten Zeitraums der Landesgartenschau werden regelmäßig Führungen durch den Ökolandbau-Parzellen­garten angeboten. Anfang Juli wird es eine Informationswoche zum Ökolandbau an einem der südlich angrenzenden Pavillons geben.

Foto mit Vertreterinnen und Vertretern von Ingolstadt summt, der Landesgartenschau Ingolstadt, dem Umweltamt Ingolstadt und Erzieherinnen und  Kindern des miedelHaus ©Landesgartenschau Ingolstadt 2020

Pressemitteilung

18.06.2019

Ein Bienenschwarm für die Landesgartenschau Ingolstadt 2020

Am Dienstag, 18. Juni waren neun Kinder aus der Kindertageseinrichtung  miedelHaus  der Bürgerhilfe Ingolstadt KiTa GmbH zu Gast im Büro der Landesgartenschau Ingolstadt 2020. Sie überreichten Geschäftsführerin Eva Linder und Maximilian Heyland, Mitarbeiter im Ausstellungswesen, ganz besondere Hinweisschilder für die Landesgartenschau, die nächstes Jahr ab 24. April startet.

Die 24 Bienen aus Holz wurden von dem LAZ der Lebenshilfe Werkstätten Ingolstadt ausgesägt und dann mit viel Freude und Kreativität von den Mädchen und Jungen des miedelHauses während des Pfingstferienprogramms bemalt.

Die Bienen sind Teil eines Projekts des Aktionsbündnisses  „Ingolstadt summt“.  Insgesamt werden im nächsten Jahr 37 Bienen aus Holz überall auf dem Gelände der Landesgartenschau verteilt. Zusammen mit kleinen Informationstafeln  weisen sie die Gartenschaubesucher auf insektenfreundliche Bereiche, wie zum Beispiel Wildstrauch-Hecken, Trockenmauern oder Bienenweiden hin und erklären die Bedeutung des jeweiligen Habitats. Zudem baut Ingolstadt summt Nisthilfen und Insektenhotels, die ebenfalls auf dem Gartenschaugelände aufgestellt werden.

Die Landesgartenschau Ingolstadt bedankt sich ganz herzlich bei den fleißigen Malerinnen und Malern sowie Ihren Betreuerinnen.

Impression Landwirtschaft 
©mythja.jpg

Impression Stadtlabor
©micheilehenderson

Stadtlabor der Landesgartenschau Ingolstadt 2020
©Därr Landschaftsarchitekten

Wasserspielplatz der Landesgartenschau Ingolstadt
©Därr Landschaftsarchitekten

Pressemitteilung

05.06.2019

Unter den Teilnehmern der Gartentage Beilngries vom 8. bis 10.6.2019 stellt sich die Landesgartenschau Ingolstadt 2020 knapp ein Jahr vor der Eröffnung als attraktives Sommerhighlight im Herzen Bayerns vor. Am Stand der Landesgartenschau erwarten die Besucher ein kreatives Mitmachprogramm für Kinder, Liegestühle im Gartenschau-Design und Informationen rund um einen Besuch im kommenden Jahr.

Seit 2017 entsteht auf dem rund 23 Hektar großen und modern gestalteten Gartenschaugelände im Ingolstädter Nordwesten ein familienfreundliches Naherholungsgebiet für die Bewohner und Besucher der Region. Vom 24.4 bis zum 4.10.2020 lädt die zweite Ingolstädter Landesgartenschau unter dem Motto „Inspiration Natur“ dann an 164 Gartenschautagen dazu ein, nachhaltige Gartenlust und ein genrereiches Veranstaltungsprogramm für alle Altersgruppen zu erleben.

Über 2.700 m² mit Frühjahrs- und Sommerblühern, großzügig angelegte Staudenpflanzungen, Blumenwiesen oder die kunstvoll arrangierten Blumenschauen versprechen einen optischen Hochgenuss. Zahlreiche Ausstellungsbeiträge bieten Inspirationen für eine ressourcenschonende Garten- und Balkongestaltung oder informieren zu Themen wie Artenschutz, Klimawandel, moderne und ökologische Landwirtschaft, Urban Farming, Upcycling und vielem mehr.

Ausstellungsbeiträge „Inspiration Landwirtschaft“, „Ökologische Landwirtschaft“ und „Stadtlabor“

 Neue Wege beschreitet die Landesgartenschau Ingolstadt mit dem Themenbereich Landwirtschaft. Der Beitrag „Inspiration Landwirtschaft“ stellt neue Ansätze aus der technologisierten Landwirtschaft 4.0 vor. Hier kann man Landwirten bei der Bestellung der Felder über die Schulter schauen, moderne Maschinen wie vollautomatische Feldroboter im Einsatz sehen und sogar selbst mit Hand anlegen. Das zweite Areal widmet sich auf 54 Parzellen verteilt dem ökologischen Anbau einer Vielzahl unterschiedlicher Blüh- und Nutzpflanzen.

Im urban-lässigen Stadtlabor erwartet junge und junggebliebene Gartenschaubesucher ein Bereich mit hohem Informationsgehalt und belebtem Festivalcharakter.

Hier geht man Fragen nach, die alle angehen: Wie sieht die Stadt der Zukunft aus, welche gärtnerischen, ökologischen oder landwirtschaftlichen Ansätze bringen uns weiter? In einem Open-Space-Container stellen regionale Start-Ups, Non-Profit-Organisationen, regionales Handwerk und soziale Einrichtungen im Wechsel ihre Ideen zu einem nachhaltigeren Alltagsleben unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten vor.

Unter Sonnensegeln aus ausrangierten LKW-Planen und alten Schiffssegeln lässt es sich entspannen und das kulinarische Angebot der Food Trucks genießen. Auf der Containerbühne geben regionale und überregionale Bands Feierabendkonzerte und Poetry Slammer zeigen ihr Können. Zum Einkauf nachhaltiger und regionaler Produkte lädt der Markt in alten Hochsee-Containern mit bewässerungsneutraler Dachbegrünung ein.

Auch für Kinder ist viel geboten: Im Bereich der Jungen Gartenschau gibt es ein kreatives Mitmachprogramm und der dauerhaft angelegte Wasserspielplatz lässt Kinderherzen höher schlagen.

Der Wasserspielplatz

Der über 3000 m² große Wasserspielplatz südlich des Landschaftsees teilt sich in drei Abschnitte:

Mit Netzbrücken, Seilgängen, schwingenden Stegen, Trampolinen und Aussichtskokons fordert die Kletteranlage, die den Großteil des Wasserspielplatzes überspannt, junge Besucher heraus, zu balancieren, zu klettern, zu hangeln und zu springen. Ab vier Jahren kann die Kletteranlage erkundet werden. Unterhalb erwartet die Kinder in einem hügelig gestalteten Spielbereich das kühle Nass. Gesprüht, gelenkt und verteilt wird es über Düsen, Fontänen und Wasserkanonen. Auf Rutschflächen schlittert man direkt ins Wasser; Wasserscheue balancieren lieber über die Wackelsteine.

Im Kleinkindbereich können Kinder zwischen einem und drei Jahren einen Wasserlauf stauen und leiten, mittels Pumpen ein Wasserrad betreiben, im flachen Wasser planschen oder einfach nur im Sand- und Matschbereich spielen. Ein großes, den Bereich überspannendes Segeltuch schützt vor der Sonne.

Im Wasserwald erfrischt ein „Blätterdach“ aus Wassertropfen und Wasserschleiern  Groß und Klein. Für Abkühlung auf dem Boden sorgen bewegliche Düsen. Mal sprühen sie senkrecht, mal drehen sie sich um die eigene Achse oder formen Wasserpilze.

Ein weiterer Pluspunkt des neuen Spielplatzes: Auch im Herbst und Winter können Kinder die Anlage bei abgestellter Wasserfunktion weiterhin bespielen.

Mit der Landesgartenschau 2020 feiert Ingolstadt die Eröffnung der neuen Grünanlage und erwartet im Ingolstädter Sommer „Zwanzig Zwanzig“ voraussichtlich rund 700.000 Besucher.

PRESSEMITTEILUNG

21. Mai 2019

Audi – Partner der Landesgartenschau

Ingolstadt 2020: Fahrzeugübergabe an das Team

Audi meets LGS: Die Landesgartenschau (LGS) kommt 2020 zum zweiten Mal nach Ingolstadt, und die Marke mit den Vier Ringen wird sich erneut als Hauptsponsor engagieren. Albert Mayer, Werkleiter des Audi-Standorts Ingolstadt, übergab heute im Beisein von Dr. Christian Lösel, Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt, zwei Audi-Modelle an Eva Linder und Thomas Hehl, Geschäftsführer der Landesgartenschau Ingolstadt 2020 GmbH.

Ein Audi e-tron, der erste vollelektrische SUV der Marke Audi, und ein Audi A4 allroad quattro stehen dem Team der LGS für die Dauer der Kooperation zur Verfügung. Insgesamt werden es dreimal zwei Autos sein, da die Fahrzeuge alle sechs Monate gewechselt werden.

Die Landesgartenschau von 1992 hat das Ingolstädter Stadtbild nachhaltig geprägt – durch sie entstand der Klenzepark mitten in Ingolstadt. Die LGS 2020 findet im nächsten Jahr vom 24. April bis 4. Oktober im Nordwesten von Ingolstadt statt. Das Gelände mit einer Fläche von 23 Hektar befindet sich nahe dem Audi-Werkgelände zwischen dem Einkaufszentrum Westpark und dem Güterverkehrszentrum (GVZ).

Die AUDI AG wird Partner der LGS sein und die Veranstaltung dazu nutzen, das Unternehmen in seiner Vielfältigkeit zu präsentieren. Audi plant sein Engagement derzeit aus und wird im Laufe des Sommers die konkreten Inhalte vorstellen. Das Konzept aus dem Spannungsfeld Natur und Technik soll Besuchern der LGS sowohl Einblick in die Nachhaltigkeitsphilosophie von Audi geben als auch die neueste Technik erlebbar machen.

Die Landesgartenschau wird unter dem Motto „Inspiration Natur“ ein Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm mit vielfältigen Bezügen zu Nachhaltigkeit, Naturnähe, Umweltbewusstsein und Zukunftsfähigkeit anbieten. Für Audi ist nachhaltiges Handeln fest in der Unternehmensstrategie verankert. Wirtschaftlicher Erfolg, Umweltverträglichkeit und gesellschaftliche Verantwortung stehen gleichberechtigt nebeneinander.

PRESSEMITTEILUNG

16. Mai 2019

Nachhaltig, vielfältig, grün – Die Themengärten der Landesgartenschau Ingolstadt 2020

Mit dem symbolischen Spatenstich wurde am heutigen Donnerstag, 16. Mai, auf dem Gelände der Landesgartenschau Ingolstadt von Dr. Christian Lösel, Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt und Aufsichtsratsvorsitzender der Landesgartenschau Ingolstadt 2020 GmbH, Gerhard Zäh, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e.V. (VGL Bayern) und Eva Linder, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Ingolstadt 2020 GmbH, der Bauauftakt für die Themengärten begangen.

Die Themengärten liegen prominent auf dem Gelände, direkt angrenzend an die Parkterrasse, dem zentralen Besucherentree der Landesgartenschau. Die neun Schaugärten stellen den Besucherinnen und Besuchern im kommenden Jahr Möglichkeiten einer umwelt- und ressourcenschonenden Gartengestaltung vor.

„Ich würde mich freuen, wenn sich viele Ingolstädterinnen und Ingolstädter von den Themengärten inspirieren lassen und sich für einen tierfreundlichen und nachhaltigen Garten entscheiden. So kann jede und jeder dazu beitragen, dass unsere Heimatstadt noch grüner wird“, sagt Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel.

Eva Linder, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Ingolstadt ergänzt: „Es ist sehr zu begrüßen, dass die Themengärten von Firmen aus der Region gestaltet werden. So können die Besucherinnen und Besucher Ideen, die sie sich auf der Landesgartenschau geholt haben, mit ortsansässigen Firmen zu Hause in die Realität umsetzen.“

„In enger Zusammenarbeit bringen Landschaftsarchitekten, Landschaftsgärtner sowie der Produktionsgartenbau ihre speziellen Sichtweisen auf eine nachhaltige Gartengestaltung ein. Dabei demonstriert jeder Betrieb, wie unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden können und wie durch die Symbiose der verschiedenen Elemente kreative, moderne oder auch klassische Akzente entstehen“, fasst Gerhard Zäh zusammen.

Die Verantwortung für die Planung, Umsetzung und Betreuung der neun Themengärten liegt in den Händen von acht, meist regionalen Fachbetrieben – davon sind sechs Unternehmen im VGL Bayern organisiert.

Die Garten- und Landschaftsbau Fiedler GmbH & Co. KG verwendet für den Bau ihres „Nachhaltigen Gartens“ regionale Qualitätsprodukte mit langer Lebensdauer. Die standortgerechte Bepflanzung mit Stauden und Gehölzen bietet Nahrung für Insekten und Menschen. Hierfür wird ein Teil der Ausstellungsfläche als Obst-, Gemüse- und Kräutergarten genutzt. Die Wege und der mit einer begrünten Überdachung versehene Sitzplatz sind barrierefrei konzipiert. Ein Wasserbecken und die Einfassung aus Cortenstahl verleihen dem Garten eine moderne Anmutung.

Aus der Natur übernommen sind die Formen im Themengarten „Leben im Fluss“ von der Freisinger Gartenschmiede GmbH. Als Hauptthema zieht sich ein Weg durch den Garten – nicht gerade, sondern fließend, mäandernd. Daran reihen sich mehrere runde Bereiche auf: ein Wasserbecken mit Sauna, ein Aufenthaltsbereich mit Holzpavillon und Outdoor-Küche sowie ein Rückzugspavillon mit Sitz- und Liegepodest. Bei der Bepflanzung wechseln sich Rasen, Gräser, Stauden, Gemüsebeete und Bäume ab.

Mit dem „Ein-Blick ins Paradies Weiss-Blau“ vermittelt die Firma Kiermeier Gärten zum Wohlfühlen das bayerische Lebensgefühl. Eine Hecke umrandet das gärtnerische Paradies und gibt an verschiedenen Stellen den Blick in die inneren Gartenwelten frei. Auf den Wegen begleiten Engelskulpturen und andere göttliche Motive heimischer Künstler die Besucher. Ein Schwimmteich mit Wasserfall repräsentiert das Voralpenland und ein Saunahaus mit Terrasse sowie moderne Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein.

Im Schaugarten der Gartenidee Kuchler GmbH steht das Thema „Nachhaltigkeit durch optische Vergrößerung von Freiräumen“ im Vordergrund. In Zusammenarbeit mit dem Gartenarchitekten Alexander Koch und dem Designer Peter Schreyer werden die Grundlagen der Gartenarchitektur zur Vergrößerung von Freiräumen präsentiert. Nachhaltigkeit der besonderen Art, da sich dadurch der Flächenverbrauch reduziert. Informationen zu den Methoden sind auf Internetseiten erhältlich, die sich über QR-Codes auf dem Boden ansteuern lassen.

Im Auftrag des Landschaftsarchitekturbüro Büro Freiraum, baut die Majuntke GmbH & CO. KG Professionelles Grün den „Gebrauchten Garten“. Es werden Materialien verwendet, die bereits mehrfach zum Einsatz kamen. Ein geschwungener Besucherpfad aus recyceltem Ton- und Ziegelsplitt sowie Pflanzen und niedrige Einbauten leiten den Besucher durch die einzelnen Themenbereiche. Halbdurchlässige Sichtschutzelemente sorgen für eine Abgrenzung gegenüber dem Hauptweg.

Unter dem Leitmotiv „Refugium" entsteht ein Themengarten von Andreas Thoma Garten- und Landschaftsbau – ein Rückzugsort für Menschen, Insekten und Kleinstlebewesen. Auch er bietet Raum zur Selbstversorgung mit diversen Obstgehölzen und essbaren Pflanzen. Eine klare Formensprache, im Zusammenspiel mit einer naturnahen Bepflanzung, zeichnet diesen Garten aus. Dabei steht der Einsatz von recycelten Materialien im Vordergrund.

Darüber hinaus beteiligt sich die Firma Stauden Haid mit zwei Beiträgen. Zum einen beinhaltet der Klimawandelgarten „Manche mögen‘s heiß“ eine große Auswahl an Pflanzen, die an Niederschlagsarmut und hohe Temperaturen bei ausreichender Winterhärte angepasst sind. Zum anderen demonstriert der Garten „Man lebt immer zweimal“ die Wiederverwendung vieler Gegenstände, die durch Upcycling eine neue Aufgabe erhalten.

Schließlich komplettiert die Firma Därr Landschaftsarchitekten den Gesamtauftritt: Hauptaugenmerk der „Ideenschmiede im Freiraum“ ist ein weißer Kubus mit bepflanztem Schaukeltisch im Zentrum. Leicht schwingende Stühle lassen die Gedanken der Besucher schweifen. Stahlseile, die den Kubus überspannen, unterstützen den schöpferischen Prozess und bilden je nach Sonnenstand spannende Schattenbilder.

PRESSEMITTEILUNG

16. Mai 2019

Projekt 2020 Bäume für Ingolstadt bereits vorzeitig abgeschlossen

2020ster Baum auf dem LGS-Gelände gepflanzt

Am Donnerstag, 16. Mai, haben Dr. Christian Lösel, Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt und Aufsichtsratsvorsitzender der Landesgartenschau Ingolstadt 2020 GmbH, Eva Linder und Thomas Hehl, Geschäftsführer der Landesgartenschau Ingolstadt 2020 GmbH, und Ulrich Linder, Leiter des Gartenamtes Ingolstadt, gemeinsam den neu gepflanzten 2020sten Baum für Ingolstadt auf der Apfelbaumwiese der Landesgartenschau Ingolstadt angegossen.

Damit konnte das 2015 vom Gartenamt Ingolstadt initiierte Projekt „2020 Bäume für Ingolstadt“ bereits ein Jahr früher als geplant abgeschlossen werden. Vorgesehen war, bis zur Eröffnung der Landesgartenschau am 24. April 2020 in Ingolstadt 2020 neue Bäume, vor allem Ahorne, Hainbuchen, Linden, Platanen und Obstgehölze zur Verbesserung des Stadtklimas zu pflanzen.

„Ich freue mich sehr, dass wir unser gestecktes Ziel von 2020 Bäumen vorzeitig erreicht, beziehungsweise mit 2300 Neupflanzungen bereits übertroffen haben. In Zeiten des Klimawandels muss es für jede Stadt eine wichtige Aufgabe sein, Naturflächen zu sichern, zu stärken und zu erweitern, was die Stadt Ingolstadt mit ‚2020 Bäume für Ingolstadt‘ und der Landesgartenschau aktiv vorantreibt“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel.

Rund 400 Bäume des „2020 Bäume für Ingolstadt“-Projekts stehen auf dem Landesgartenschaugelände. Die ersten 63 Großbäume wurden im Oktober 2016 vom Ingolstädter Stadtrat mit Unterstützung der Vorsitzenden der Bezirksausschüsse Nordwest, Friedrichshofen und Hollerstauden in einer großen Pflanzaktion ins Gartenschaugelände gesetzt. Das Gelände wird nach Ende der Landesgartenschau im Oktober 2020 zu einem Landschaftspark für die Ingolstädter Bürgerinnen und Bürger.

Seit Herbst vergangenen Jahres gibt es die Möglichkeit für Apfelbäume, Hainbuchen, Platanen oder Sitzbänke des zukünftigen Parks Patenschaften zu übernehmen. Insgesamt haben dies bereits über vierzig Privatpersonen und zehn Firmen aus Ingolstadt, Gaimersheim und Umgebung getan. Damit ihr Patenbaum gut wächst und gedeiht, griffen die anwesenden Patinnen und Paten heute selbst zur Gießkanne und versorgten ihren Schützling mit Wasser.

„Wir freuen uns sehr, dass sich die Ingolstädterinnen und Ingolstädter so engagieren und uns durch die Übernahme von Baum- und Bankpatenschaften tatkräftig unterstützen“, freut sich Eva Linder, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Ingolstadt 2020.

Für Eva Linder und ihren Mann, Gartenamtsleiter Ulrich Linder, ist der heutige Tag auch privat etwas Besonderes. Sie ließen es sich nämlich nicht nehmen die Patenschaft für den neu gepflanzten 2020sten Baum zu übernehmen, den sie ihrem ersten, am vergangenen Wochenende geborenen Enkelkind widmen. Im Beisein der anderen Patinnen und Paten überreichte Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel dem Ehepaar Linder ihre Patenurkunde.

 

PRESSEMITTEILUNG

14. Mai 2019

Ohne Umweg von Park zu Park
WestPark bekommt direkten Zugang zur Landesgartenschau
Ingolstadt 2020

• Shoppingcenter und Landesgartenschau stellen Projekt vor
• Baubeginn Anfang August 2019
• Verbindung bleibt auch nach der Landesgartenschau bestehen

Das Shoppingcenter WestPark und die Landesgartenschau Ingolstadt 2020 werden durch einen modernen Zugang direkt miteinander verbunden. Dazu werden ein gläserner Aufzugsturm und eine Treppe errichtet, die von den Center-Parkplätzen des Parkdecks Ost zum tiefer gelegenen Landesgartenschaugelände führen. Auf der Centerseite entsteht außerdem ein modernes Besuchergebäude mit einer Kasse für die Landesgartenschau. Zur Ankündigung des Projekts wurde heute vor Ort beim künftigen Übergang ein Baustellenschild aufgestellt, das die Planung grafisch darstellt. Bauherr ist das WestPark Center, Baubeginn Anfang August 2019.

Zuerst entspannt shoppen, dann entspannt die Natur genießen – oder umgekehrt. Die direkte Verbindung zwischen dem Shoppingcenter WestPark und der Landesgartenschau lässt alle Möglichkeiten zu und steht in jeder Hinsicht für ein abwechslungsreiches Freizeitvergnügen. „Ich freue mich sehr über unsere Zusammenarbeit mit der Landesgartenschau Ingolstadt 2020. Die Idee, die beiden angrenzenden Flächen direkt miteinander zu verbinden und dafür einen modernen Zugang zu schaffen, hat uns auf Anhieb begeistert,“ erklärt Centermanager Frank Hausschmid, der für die Umsetzung des Projekts verantwortlich ist. Auch bei der Landesgartenschau freut man sich auf die Anbindung: „Die Architektur des Zugangs passt zur markanten, kristallinen Formensprache, in der das Gelände gestaltet ist. Wir freuen uns, wenn die Besucher den kurzen und barrierefreien Weg vom WestPark auf die Landesgartenschau nutzen können,“ so Eva Linder, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Ingolstadt 2020 GmbH. Der Zugang wird rechtzeitig zur Eröffnung der Landesgartenschau am 24. April 2020 fertiggestellt.

Nach der Landesgartenschau wird er als freie Anbindung an den Landschaftspark weiter bestehen bleiben. „Vorfreude auf den Naturgenuss bietet übrigens auch die Aussicht vom Parkdeck Ost des Einkaufszentrums. Ab nächstem Jahr kann man nach dem Einkaufen also das Auto einfach einmal bei uns stehen lassen und von Park zu Park wandern,“ empfiehlt der Centermanager. Da bekommt man jetzt schon Lust auf einen Ausflug an die frische Luft.