Zwiebelstecken © Rochus

Zwiebelstecken © Landesgartenschau Ingolstadt

Landesgartenschau Ingolstadt setzt rund 100.000 Blumenzwiebeln auf dem Gelände

Damit zur Eröffnung der Landesgartenschau alles rechtzeitig in Blüte steht, bereiten derzeit bayerische Gärtnerinnen und Gärtner auf dem Gelände den Frühling vor. Aktuell werden rund 100.000 Blumenzwiebeln gesteckt – darunter Tulpen, Narzissen und Hyazinthen, sogenannte Kaltkeimer. Erst nach einem Kältereiz beginnen diese zu keimen, um im kommenden Frühling auf den rund 2.700 Quadratmeter großen Wechselflorflächen farbenfroh zu erblühen.

Als Basis für die Bepflanzung dient ein ausführliches Konzept der Ingolstädter Landschaftsarchitektin Hanne Roth, die bei der Auswahl der Sorten besonders auf die Bienenfreundlichkeit geachtet hat. Darin ist detailliert festgelegt, welche Blütenpflanze wo sitzt und wann diese ausgetauscht wird. Denn im Sommer 2021 vollführt der Wechselflor nochmals einen Wandel, wenn Sommerblumen, wie Lilien, Hibiskus und Löwenmäulchen, Einzug auf dem Gelände halten. Somit können sich Besucherinnen und Besucher im nächsten Jahr auf abwechslungsreiche Blumenmeere freuen.

Farbspiel, Harmonie und Kontrast – diese Themen bestimmten die Planung der insgesamt acht Wechselflorflächen durch Hanne Roth. Dabei wechseln sich schrille Farbkompositionen, die im starken Kontrast zur Umgebung stehen, mit linearen, in Blautönen gehaltenen Flächen ab. Anders als üblich sind die Wechselflore aber nicht ebenerdig angelegt, sondern an Hängen liegenden Flächen. „Die Beete bilden sich alle als schiefe Ebene ab, was dem Besucher eine völlig anders geartete Erlebbarkeit beschert“, so Landschaftsarchitektin Roth.