Beispiel für ein Beet der Krautgärten der Landesgartenschau Ingolstadt 2020©Landesgartenschau Ingolstadt 2020

Informationsflyer Krautgärten der Landesgartenschau Ingolstadt 2020©Landesgartenschau Ingolstadt 2020

Informationsveranstaltung zu den Krautgärten sehr gut besucht

Viel los war am Mittwochabend bei der Informationsveranstaltung  zu den Krautgärten der Landesgartenschau Ingolstadt 2020 im Stadtteiltreff Piusviertel. Rund 50 Interessenten kamen und hofften für die Laufzeit der Landesgartenschau, von 24. April bis 04. Oktober 2020, eine der beliebten Parzellen zu ergattern.

Wer Glück hat, kann ab März nächsten Jahres in seinem, zwischen 10 und 35 Quadratmeter großem, Beet mit der Aussaat und Pflanzung beginnen. Angebaut werden darf fast alles, was das Gärtnerherz begehrt. Erleichtert wird die Arbeit durch Werkzeuge und Tröpfchenbewässerung, die die Landesgartenschau zur Verfügung stellt. Während der Gartenschau können die Krautgärten von den Besuchern begutachtet werden. Die Ernte des angebauten Obst und Gemüses ist natürlich den Hobbygärtnern vorbehalten. Doch das ist gar nicht das Wichtigste, weiß Maximilian Heyland, der die Krautgärten betreut: „Es geht vor allem um das soziale Miteinander der ehrenamtlichen Krautgärtnerinnen und Krautgärtner aus aller Welt und jeden Alters. Beim gemeinsamen Gärtnern lernt man sich kennen, kann sich austauschen und voneinander lernen. Und der Spaß soll natürlich auch nicht zu kurz kommen.“

Bewirtschaftet werden die rund 40 Krautgärten von Privatpersonen, Kindergartengruppen, sozialen Einrichtung und Vereinen.

Die Krautgärten, die es erstmals auf einer bayerischen Gartenschau gibt, liegen im Süden des Geländes, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Stadtlabor und der Ausstellungsfläche der ökologischen Landwirtschaft. Und das aus gutem Grund, denn dieser Bereich der Gartenschau befasst sich vor allem mit der Frage: Wie sieht die Zukunft der Städte im Hinblick auf gärtnerische, ökologische oder landwirtschaftliche Themen aus? Darauf geben die Krautgärten, die zeigen, wie nachhaltige Lebensmittelproduktion in der Stadt funktionieren kann, eine Antwort.