Inklusion auf der Gartenschau

Die Landesgartenschau Ingolstadt ist eine Gartenschau für alle – unabhängig von Alter, Herkunft, körperlichen und geistigen Möglichkeiten. Deshalb ist das Gelände barrierefrei und die Landesgartenschau bietet vergünstigte Eintrittskonditionen, spezielle Führungen, individuelle Serviceangebote sowie ein inklusives Veranstaltungsprogramm an.

Jeder der mag, soll dabei sein und mitmachen können – das ist der Landesgartenschau Ingolstadt ein Anliegen.

Barrierefreiheit auf dem Gelände

Das Gartenschaugelände, das nachhaltig als dauerhafter Park erhalten bleibt, wurde so geplant, dass eine weitgehende Barrierefreiheit gegeben ist.
Alle Wege eignen sich in der Regel für Kinder- und Bollerwagen, Rollatoren und Rollstühle.
Selbstverständlich sind alle sanitären Anlagen, bis auf die am Eingang Ost, mit behindertengerechten Toiletten ausgestattet.

Spielhügel mit integrativen Spielgeräten

Damit alle Kinder unabhängig von Handicaps gemeinsam Spaß haben können, ist dieser Spielplatz im Norden des Gartenschaugeländes kreativ gestaltet: Seile zum Hangeln, ein großes Trampolin und ein hügelig angelegter Spielbereich mit federndem Bodenbelag versprechen allen, mit und ohne Rollstuhl, großen Spaß. Spielgeräte wie ein Guckrohr, klingende Zimbelbäumchen oder Trichtertelefone machen vielseitige Erfahrungen mit allen Sinnen möglich.

Inklusives Veranstaltungshighlight

Wie selbstverständlich das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung sein kann, zeigt der Thementag Inklusion. Unter dem Motto „Na und? Liebe, Glück und Spaß – ein unbehindertes Fest“ ist an diesem Tag viel geboten. Gitarren-Pop des Duos „blind & lame“ oder keltisch-bayrischer Folkrock der Band „Irxn“ sorgen für die Musik. Der inklusive Tanzverein „Ich bin o.k.“ zeigt zwei Choreografien und lädt dann in einem kleinen Workshop zum Mittanzen ein. Den ganzen Tag über gibt es viele Mitmachaktionen  für alle. Sich kennenlernen und Kontakte knüpfen war den Initiatoren des Tages, dem Caritas Zentrums St. Vinzenz und der pro familia Ingolstadt ein großes Anliegen.

Der Termin wird in Kürze bekanntgegeben.

Auch bei ausgewählten Veranstaltungen außerhalb des Thementags übersetzen Dolmetscher für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen in Gebärden- oder Leichter Sprache das Programm.

Gut zu Wissen – Service zur Vorbereitung des Gartenschaubesuchs

Erste Grundlagen für den Gartenschau-Besuch sind – neben den allgemeinen Informationen – der „Flyer in Leichter Sprache“ sowie der „Taktile Geländeplan“ für die eigenständige Orientierung blinder und sehbehinderter Menschen in der Gartenschau.
Kostenfrei werden Mobilitätshilfen wie Rollstühle, Elektromobile oder Bollerwägen gegen Pfand vor Ort verliehen. Eine Reservierung von Rollstühlen und Elektromobilen ist vorab unter verleih@ingolstadt2020.de oder unter 0841 305 2032 möglich. Die Reservierung ist bei Elektromobilen unbedingt erforderlich.

Unter fuehrungen@ingolstadt2020.de oder unter 0841 305 2038 können zudem besondere Geländeführungen in Leichter Sprache, Gebärdensprache oder für blinde/sehbehinderte Menschen gebucht werden.

Behindertenparkplätze befinden sich am Eingang West – rollstuhlgerecht sind alle Ein- und Ausgänge (Ausnahme: Ausgang WestPark nach 20:00 Uhr). Auch wenn es sich um eine „hundefreie“ Gartenschau handelt, dürfen Assistenzhunde selbstverständlich mit auf die Gartenschau.

Vergünstigte Eintrittskonditionen gibt es für Einzelreisende mit Schwerbehinderung (Grad der Behinderung mindesten 50 %) bei gültigem Nachweis. Sie zahlen 15 Euro statt 18,50 Euro für eine Tageskarte. Bei Merkzeichen „B“ haben Begleitpersonen freien Eintritt.
Menschen mit Behinderung im Gruppenverband zahlen 3,00 Euro pro Teilnehmer, wobei je Gruppe zwei Betreuern und jeder Begleitperson bei Merkzeichen „B“ freier Eintritt gewährt wird. (Der Preis gilt für organisierte Gruppenreisen von z.B. Behindertenwerkstätten und ähnlichen Einrichtungen.)